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Partitionen für mehrere Betriebssysteme Aufteilung

Dieses Thema im Forum "Festplatten, SSDs & Wechselmedien" wurde erstellt von Anonyma, 2. Januar 2015.

  1. Anonyma

    Anonyma Grünschnabel

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    Hallöle,

    ich war mit nicht ganz sicher, in welche Kategorie die Frage gehört, aber ich denke, dass es hier zumindest ungefähr passt.

    Und zwar habe ich vor, auf mein neues Notebook neben dem vorinstallierten Windows 8 noch Linux zu packen. Als Massenspeicher hat es eine 1TB HDD und eine 128GB SSD

    Wie ich Partitionen erstelle und Betriebssysteme drauf installiere weiß ich bereits, nur bei einer Sache hab ich keine hilfreichen Aussagen gefunden:

    Man kann ja die Festplatte in mehrere Partitionen teilen, kleinere, auf denen die Betriebssysteme sind und extra weitere für Daten, auf die von beiden zugegriffen wird. Ich habe aber nirgends genaue Aussagen gefunden, ob für die Kompatibilität etwas zu beachten ist...:neutral:

    Nun meine Frage(n):
    -Muss bei der Daten-Partition etwas beachtet werden, um die Lesbarkeit bei beiden OS's zu gewährleisten?
    -Wie groß sind die Partitionen jeweils anzulegen, wenn ich auf Windows auch mal zocken will (AC, Witcher etc...)
    -eine Partition kann nur auf einem Medium sein, oder? Also NUR auf HDD oder SSD, nicht aber auf beidem gleichzeitig?
    -Wie sind die Partitionen auf die Speichermedien zu verteilen? Ist die SSD groß genug für Linux und Windows zusammen?

    Das sind jetzt einige Fragen auf einmal, und ich habe vorher im Forum gestöbert, aber nichts richtiges gefunden. Sollte ich etwas übersehen haben, freue ich mich auch über Verweise auf eine entsprechende Diskussion ^^

    Danke im Voraus! :yipi:
     
  2. XT240

    XT240 Computer-Experte

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    Nur das Dateisystem. Hier empfiehlt sich NTFS, da so ziemlich jedes Linux (spätestens mit ein bisschen Nachhilfe) in der Lage ist, darauf zu Lesen und Schreiben, Windows aber nichts mit Linux-Dateisystemen am Hut hat.

    Erstmal als Anhaltspunkt: Ich selbst habe noch nie mehr als 30GB für Linux+Programme benötigt - hier kommt es auf deine Gewohnheiten/Programme an.
    Windows kommt bei mir immer auf eine 30GB-Partition und die Programme+Spiele gehen auf eine extra Partition. Was nicht auf die SSD passt, wird auf die Datenplatte installiert, die ich komplett mit einer Partition belegen würde.

    Du siehst, hier kommt es auf die eigenen Vorlieben und das Anwendungsprofil an - meine Einteilung ist natürlich nicht perfekt und wer nicht allzu viele Programmpfade ändern und die Auslagerungsdatei verschieben möchte, ist damit auf dem völlig falschen Weg.

    Ohne Partition ist eine Festplatte ungefähr mit einem Briefbeschwerer zu vergleichen, also nein du kannst beide unabhängig voneinander partitionieren und dem jeweils anderen Laufwerk ist es völlig wumpe, welche und wie viele Partitionen darauf enthalten sind.

    Wie ich oben bereits schrieb, es kommt auf deine Vorlieben an.
    In meinem Fall wäre das gar kein Problem, die Frage ist, was willst du alles auf die SSD haben?
     
  3. Anonyma

    Anonyma Grünschnabel
    Themenstarter

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    Danke für die Antwort :)

    Also da ich Windows am häufigsten verwenden werde, und Linux eher sekundär bleibt, hab' ich mir die beiden Aufteilungen überlegt:

    1) Linux ~30GB auf SSD, Rest der SSD für Windows und HDD komplett für gem. Daten (evtl. noch für Backup-Partition etc)
    2) ganze SSD für Windows und HDD auf Linux und gem. Daten aufgeteilt

    Ich denke, dass die 2. Variante am unkompliziertesten ist, aber da schau ich noch. Auf jeden Fall wird mir die Änderung der Installationspfade der Programme auf Dauer zu aufwenig ^^
     
  4. The_LOD2010

    The_LOD2010 Wandelnde HDD

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    Als Backup im eigentlichen Sinne eigent sich eine Partition nicht. Denn schmiert dir die Platte ab ist sowohl dein Speicher als auch gleich noch dein Backup weg. Daher ein Backup immer zwingend auf getrennte Laufwerke ablegen. Besonders wichtige Daten dann entweder auf ein Raid (bstenfalls min. 5) oder auf mehreren physikalischen Laufwerken. Sensieble Daten wie Bank- und Finanzgeschäfte sollten zudem immer mit AES256 verschlüsselt werden. Nach aktuellen Inforamtionen kann nicht mal die NSA AES256 knacken ;-)
     
    #4 The_LOD2010, 5. Januar 2015
  5. xfaxxx

    xfaxxx BIOS-Schreiber

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    Hallo Anonyma.

    Es kommt drauf welches Linux verwendet wird, es kann durchaus mit etwas arbeit verbunden sein (z.B. FUSE unterstützt im Kernel aktivieren u.s.w.).
    Außerdem hat Windows sehr wohl was mit Linux Dateisystem am Hut siehe z.B. Ext2FSD oder FS-Driver

    Aber da wohl Windows dass HauptOS sein wird ist NTFS-3G die beste Lösung.


    Also hier gibt es verschiedene Ansätze.
    Windows ist recht simpel 1 max 2 Partitionen. Ich persönlich installiere z.B. meine Programme alle auf der Windows Partition, da wenn ich Windows wirklich mal neu aufsetze die meisten Programme eh neu istalliert werden müssen.
    Von der Größe her würde ich mal sagen dass 30 GB für Windows allein schon sehr sportlich gerechnet ist. ich würde Windows schon eher so 50 bis 60 GB auf der SSD gönnen und Spiele können auf die HDD.

    Linux ist da schon etwas komplexer (wenn man möchte)
    man braucht mindestens 2 Partitionen (1. das Rootverzeichnis / und 2. eine Swap Partition) es ist aber sinnvoll noch etwas weiter aufzuteilen und dass /home Verzeichnis auf eine extra Partition zu mounten dass z.B. auch auf der HDD liegen kann und gelegentlich wird die /boot partition ebenfalls extra angelegt aber dass meist wenn Linux verschlüsselt werden soll.
    Und ja über Swap Partition lässt sich streiten, ich würde eine Einrichten.
    Alles in allem sollte Linux mit 30 GB sehr gut auskommen wenn nicht viel im /home Verzeichnis ist bzw. dass auf einer extra Partition liegt.
    Auch nehmen (schlagen vor und man muss bestätigen) die meisten Installationsroutinen von Linux Distributionen die Partitonierierung der Festplatte selber vor so wie sie es benötigen.

    Hmm jaein. es gibt Dateisysteme die mehrere HDD's zu einer Partition zusammenfassen können z.B. ZFS oder auch Raids können aus 2 HDD/SSD eine große Partition erstellen. Aber dass nur am Rande, es ist möglich jedoch nicht zu empfehlen im Laptop Bereich.

    Die SSD reicht locker für die 2 Betriebssysteme aus. Ich würde auch Linux auf die SSD packen da man auch hier den Geschwindikgeitsvorteil nutzen kann.

    Und Backup auf eine extra HDD wie schon gesagt wurde. Mit den neuen Routern/NAS Systemen ist dass ja eh kein Problem mehr und tools dazu gibt es genügend.
     
  6. XT240

    XT240 Computer-Experte

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    Danke, muss ich mir bei Gelegenheit mal anschauen.

    Allerdings ist der Thread schon ein Jahr alt und ich denke, die TE wird sich inzwischen entschieden haben ;)
     
  7. xfaxxx

    xfaxxx BIOS-Schreiber

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    oh fuck es ist ja schon 2016 :whistle:

    sorry.
     
  8. Schultzmannn

    Schultzmannn Grünschnabel

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    #8 Schultzmannn, 15. August 2016
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