Sammelthread OS-Optimierungen für SSDs

Diskutiere und helfe bei OS-Optimierungen für SSDs im Bereich Festplatten, SSDs & Wechselmedien im SysProfile Forum bei einer Lösung; Der Thread dient vordergründig erst mal der Schreiblast-Minderung (viele von uns haben ja noch im Kopf das Flash-Zellen nicht beliebig oft beschrieben... Dieses Thema im Forum "Festplatten, SSDs & Wechselmedien" wurde erstellt von mitcharts, 9. Oktober 2009.

  1. mitcharts
    mitcharts Wandelnde HDD
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    Der Thread dient vordergründig erst mal der Schreiblast-Minderung (viele von uns haben ja noch im Kopf das Flash-Zellen nicht beliebig oft beschrieben werden können). Nebenbei sind aber auch gerne Performance-Tipps für die Controller-Einstellungen, bei Linux auch gerne das File-System oder auch gerne Problemlösungen für die JMicron-Problematik bei den "billigen" MLC-SSDs.

    Genereller Tipp: Macht einfach einen Filemonitor auf. Damit könnt IHR am besten sehen was auf EUREN Platten passiert, bzw was Eure Software bei euch veranstaltet und die Laufwerke arbeiten lässt.
    Ich benutze dazu (unter Windows) am liebsten den Process Monitor von Sysinternals (MS)

    Vorbereitung
    1. Partitionen so anlegen das sie auf einem 128/256k-Block starten braucht man als Vista oder 7-Nutzer nicht. Machen diese OS von alleine.
      Partitionen aligned auf Größe der Eraseblocks oder Pages legen.

      Die Eraseblocks sind 128k-16MB groß und enhalten Pages, die 2-256k groß sind, das hängt von der SSD ab und ob man das pro NAND-Chip oder pro SSD sehen will. Die 4k-Blöcke des Dateisystems sollen aligned auf den Pages liegen, da Pages nur als ganzes gelesen oder geschrieben werden.

      Manche Dateisysteme haben ein segmentiertes Layout, zb. hat nilfs2 8MB große Segmente, die in 4k Blöcke eingeteilt sind. Diese Dateisysteme dann aligned zu den Eraseblocks legen.
      www.usenix.org/event/lsf08/tech/shin_SSD.pdf

      Da ein 16MB Alignment automatisch auch ein 8MB, 4MB, 2MB, 1MB, 512K, 256K, 128K, 64k, 32k, 16k, 8k, 4k, 2k Alignment ist, kann man auch einfach ein 16MB Alignment nehmen und ist für alle Eventualitäten gerüstet.

      Bei OCZ V1 sind die Eraseblocks 8MB groß, bei Transcend 128GB sind sie 16MB groß, bei MTron Mobi 2MB.
      Bei meinem Rally2 USBStick sinds 4MB. Die Größe der Eraseblocks kann man so ermitteln:
      http://www.forumdeluxx.de/forum/showthread.php?p=11066540#post11066540

      Bei Windows XP braucht man eine aktualisierte Version von diskpart.exe:
      Doku für Diskpart:
      http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc773140.aspx
      Hier Anleitung von OCZ (mit Downloadlinks für aktualisiertes diskpart), die ein 128k Alignment empfehlen
      http://www.ocztechnologyforum.com/forum/showthread.php?t=48309
      Hier war bei Apex (hat internes RAID0 mit 2 JMicrons) ein 256k Alignment besser
      http://www.ocztechnologyforum.com/forum/showthread.php?t=49681&page=3
      Hier war 1MB Aligment (ICH9R-RAID0 über 2 G.Skill Titan mit internem RAID0) besser
      http://www.xtremesystems.org/forums/showthread.php?t=215259
      Hier wird (am Beispiel eines HDD RAIDs) auch beschrieben wie die Programme bedient werden (der Rest des Dokument ist für SSDs uninteressant):
      www.vmware.com/pdf/esx3_partition_align.pdf

      Bei Windows Vista wird automatisch ein 32k Alignment verwendet (glaub ich, hab kein Vista).

      Bei Linux nimmt man fdisk -u:
      Bei einem 8MB Alignment mit fdisk -u würde z.B. die erste Partition bei Sektor 16384 (512Byte * 16384 = 8MB) beginnen. Bei 16MB Alignment bei Sektor 32768. Genauer hier:
      http://www.forumdeluxx.de/forum/showthread.php?t=543445&page=3

      Nilfs2 ist mit Eraseblock-Alignment schneller als nur mit Page-Alignment.
      Postmark Bench auf OCZ rally2 USB-Stick mit nilfs2. Kleine Dateien 9-15k read/write (10000 files, 100000 Transactions):
      ohne alignment: 507 Transactions/s
      mit 64k alignment: 561 Transactions/s
      mit 128k alignment: 588 Transactions/s
      mit 4MB alignment: 598 Transactions/s

      Also 18% schneller als ohne Alignment bei kleinen Dateien. Bei großen Dateien 0,1-3MB read/write wars 21% schneller bei 128k alignment (Zahlen für 4MB align und große Dateien hab ich grad nicht da).

      Bei ntfs-3g mit Linux wars beim gleichen Postmark Bench 12% schneller.
      http://www.forumdeluxx.de/forum/showthread.php?t=543445&page=3

      Quelle: http://www.forumdeluxx.de/forum/showpost.php?p=10371389&postcount=18
    2. Eventuell über das Nutzen von Easyco MFT nachdenken. Das ist eine Treiber-Software die den Write-Flaschenhals aus der Weltschaffen möchte, leider ist die Test-Version alles andere als stabil. Kostet halt was, knappst etwa 10% der Kapazität ab und wenn die SSD sehr voll wird bricht es auch zusammen, weil nicht mehr genug freier Speicherplatz zum sequentiellen schreiben gefunden wird. Read bricht beim benutzen von MFT ein bisschen ein. Mir persönlich sind Stabilität und Kapazität wichtiger als mehr Write-Speed, vor allen weil gerade dort die neueren SSDs kräftig zugelegt haben (und nicht mehr ohne Cache daherkommen). Performance-Junkies oder diejenigen mit alten JMicron-SSDs können aber gerne einen Blick riskieren.


    Tweaks
    1. Timestamp abschalten
      Viele OS merken sich wann eine Datei das letzte mal geöffnet/bearbeitet wurde. Bei Windows geht das so weit das schon alleine das ansehen eines Verzeichnisses dazu führt das alle Dateien im Verzeichnis dieses Datums-Stempel aufgedrückt bekommen. Das erzeugt in meinen Augen unnötigen Schreibzugriff.
      - Unter Linux ganz einfach indem man mit noatime mountet
      Code:
      mount -o noatime,remount,rw /dev/hda3
      
      Unter Windows in der Eingabe-Aufforderung
      Code:
      FSUTIL behavior set disablelastaccess 1
      
    2. Ramdisk nutzen
      Eine Ramdisk installieren: (www.ramdisk.tk ist das Tool meiner Wahl, ihr findet bestimmt noch andere) und dann die Temp-Verzeichnisse von Windows dorthin umbiegen. So werden automatisch alle Install/Packer-Aktionen sofort in der Ramdisk ausgeführt, es entsteht weniger Datenmüll auf der Platte und sie muss nicht so viel schreiben (nebenbei gib das noch einen kräftigen Speed-Vorteil). Der Nachteil. Die Ramdisk muss dafür ausreichend dimensioniert sein, sonst könnte es sein dass das Packen/Entpacken sehr großer Archive oder das Einspielen sehr großer Patches fehlschlägt. Bitte genau drauf achten.
      Dazu mit Windows-Taste+Unterbrechen-Taste das Systempanel aufrufen, den Erweitert-Reiter aufrufen und dort in den Umgebungsvariablen die Verzeichnisse für TEMP und TMP im oberen und unteren Fenster (insgesamt also 4 Einträge)

      [​IMG]

      mit dem Laufwerksbuchstaben der Ramdisk beglücken. Falls mehrere Benutzer auf dem Rechner angelegt sind muss das für jeden User einzeln erledigt werden. Natürlich kann man (wenn man die Daten nicht zwingend länger benötigt) auch den Browser-Cache in die Ramdisk biegen (in meinen Augen allerdings leicht kontraproduktiv), und viele Programme erlauben es ein Verzeichnis für Temp-Aktivitäten zu definieren. Photoshop z.b. Die Arbeitsvolumes in die Ramdisk gibt extrem viel Speed und entspannt die Platten, oder die Log-Dateien vom Rivatuner, Webtemp oder der Aquaero-Suite. Dazu muss man sich die Software die man selbst benutzt nur mal genauer anschauen.

    3. WBEM abschalten oder umbiegen
      Dazu die Seite von MS die die einzelnen Registry-Schlüssel erklärt
      Regedit in die Eingabeaufforderung tippen
      Code:
      HKEY_LOCAL_MACHINE \SOFTWARE\Microsoft\WBEM\CIMOM
      
      Diesen Schlüssel ansteuern und entweder mit Logging=0 abschalten (was ich persönlich nicht empfehlen würde, es gibt Programme die dieses Log abfragen und ohne nicht laufen wie z.b. 3D Mark06) oder einfach das Working-Directory auf den Laufwerksbuchstaben der Ramdisk setzen

    4. Auslagerungsdatei verlagern
      Viele User mit "genügend" Ram schalten die Auslagerungsdatei ab. Ich bin nicht wirklich für diese Lösung, da es Probleme hervorrufen kann. Es gibt genügend Programme die ohne die Auslagerungsdatei beim Start meckern oder den Start ganz verweigern. Nebenbei wird man von Windows dann ab und zu mit dem Hinweis beglückt "es ist nicht genügend Arbeitsspeicher verfügbar". Das liegt einfach daran das ein 32-Bit-Programm von seinen 4GB virtuellem Speicher sowieso nur 1,8GB physikalisch nutzen kann, braucht es mehr geht dieser Teil in die Swapdatei. Ist diese nicht da gibt es Probleme. Taucht in letzter Zeit sehr häufig im Forum auf da scheinbar ein paar Performance-Tools die Swapdatei ungefragt deaktivieren oder deren Größe auf "NULL" stellen. Deshalb meine Empfehlung: Swapdatei auf eine Festplatte oder eine CF/SD-Card biegen (wobei es davon abhängig ist wie die CF/SD-Cards angeschlossen sind, USB-Treiber scheinen erst geladen zu werden nachdem Windows die Auslagerungsdatei erstellt hat, deshalb fallen unter XP USB-Lösungen wohl flach).

    5. Defrag abschalten
      SSDs müssen nicht mehr defragmentiert werden, der Zugriff erfolgt praktisch ohne Zeitverzögerung da kein Lesekopf positioniert werden muss.
      Bei Vista dazu einfach "Defragmentierung" ins Suchfenster tippen und dann im sich öffnenden Fenster die Zeitplansteuerung deaktivieren oder in den Erweiterten Einstellungen den Haken bei den Flash-Basierten Laufwerken entfernen.
      Bei XP ist es schwieriger. Geht z.b. mit den MS-Powertoys. http://www.microsoft.com/windowsxp/downloads/powertoys/xppowertoys.mspx
      1. Tweak UI downloaden und installieren
      2. Unter "General" --> "Optimize hard disk when idle" den Haken entfernen. Oder gleich (auch für die XP64-User bei denen die Powertoys vielleicht nicht laufen) die Registry von Hand bearbeiten. http://www.pc1news.com/optimizing-hard-disk-when-idle-1309.html

    6. Laufwerksindizierung abschalten
      http://www.mydigitallife.info/2007/...ws-vista-search-indexer-and-indexing-service/
      Falls man die Windows-Suche nicht benutzt. Das ist der erste Link den ich gefunden habe.
      Alternativ kann man natürlich mit Hilfe der Registry einfach das Verzeichnis der Search-DB in die Ramdisk umbiegen.

    7. Speicherplatz sparen
      Da SSDs nicht so üppig Speicher haben noch der Hinweis: Die Windows Systemwiederherstellung belegt ungefragt bis zu 15% der Disk Kapazität (in einem hidden Bereich). Wer auf das Feature verzichten kann (weil er regelmäßig Backupimages erstellt) kann das mit Arbeitsplatz -> Eigenschaften -> Systemwiederherstellung lokal oder mit gpedit.msc komplett abstellen.
      Wer viel Lust hat zu basteln kann sich auch eine komplett angepasste XP/Vista-Installation per Nlite/Vlite erstellen in der schon alle nicht gebrauchten "Features" komplett entfernt sind. Worüber die Linux-User wahrscheinlich nur leise lachen^^
      - Eigene Dateien per Rechtsklick-Pfad auf ein anderes Laufwerk schieben (bei Vista muss das für jeden Ordner in Eigene Dateien einzeln gemacht werden
      - Mail-Verzeichnis auf ein anderes Laufwerk lagern
      - Profile im FF auf ein anderes Laufwerk schieben
      - Ergänzungen siehe Spoiler
      Ergänzend zu Punkt 7 (Speicherplatz sparen):

      • Die ganzen $NtUninstall*-Ordner in C:\WINDOWS sind Uninstall-Ordner der Windows Updates. Ist man sich sicher, dass man die installierten Updates nicht wieder deinstallieren will, kann man alle diese Ordner löschen. ACHTUNG: Der Ordner C:\WINDOWS\$hf_mig$ darf NICHT gelöscht werden!
      • Bei folgenden Systemordnern ist die NTFS-Komprimierung sinnvoll:
        • X:\RECYCLER (X: steht für jede Partition)
        • C:\WINDOWS\Downloaded Installations
        • C:\WINDOWS\Downloaded Program Files
        • C:\WINDOWS\Driver Cache
        • C:\WINDOWS\Help
        • C:\WINDOWS\IE7
        • C:\WINDOWS\Installer
        • C:\WINDOWS\Internet Logs
        • C:\WINDOWS\pchealth
        • C:\WINDOWS\repair
        • C:\WINDOWS\ServicePackFiles (Anmerkungen zum Verschieben oder Löschen)
        • C:\WINDOWS\SoftwareDistribution
        • C:\WINDOWS\Downloaded Program Files
        • C:\WINDOWS\system32\DRVSTORE
        • C:\WINDOWS\system32\LogFiles
        • C:\WINDOWS\system32\ReinstallBackups
      • Folgende Dinge sind in Unterverzeichnissen von C:\Dokumente und Einstellungen\(Benutzername)\ und fressen evtl. Speicherplatz:
        • Google Earth Festplattencache-Datei (kann man über die Einstellungen im Programm verändern)
        • Emails (Thunderbird, Outlook) - PST-Dateien und TB-Mailordner von Zeit zu zeit ausmisten und Ordner komprimieren (Thunderbird) bzw. PST-Datei komprimieren (Outlook)
        • Browsercaches (Firefox, Opera, Internet Explorer) - auf Null setzen oder Größe begrenzen
        • iPhone-User: alle mit iTunes installierten iPhone-Softwareversionen (pro Stück mehr als 200MB) - alle bis auf die aktuellste kann man getrost löschen, wenn man nicht die Absicht hat, später auf eine frühere Version downzugraden
        • Der Windows-Desktop - hier vergisst man gerne mal große Files
      • notwendige, aber selten gebrauchte Systemordner auf andere Partition/Festplatte auslagern: Windows hat einige Systemordner, die zwar selten oder sogut wie nie gebraucht werden, dennoch aber sehr wichtig sind und daher nicht gelöscht werden sollten. Man kann sie trotzdem auf andere Partitionen verlagern, indem man Links im Dateisystem erzeugt. Linuxuser kennen diese Möglichkeit bereits, aber die wenigsten wissen, dass NTFS das auch unterstützt. Zum Erzeugen solcher Links benutzt man das Programm junction aus der Sysinternals-Suite. Hier steht wie's geht. Ein Ordner, bei dem dies sinnvoll ist, ist z.B. C:\WINDOWS\Installer - dieser Ordner ist bei mir knapp 2GB groß, bei manchen bis zu 12GB, wird aber nur für Softwareupdates oder -deinstallationen benötigt. Ihn von der SSD zu verbannen ist also kein Geschwindigkeitsnachteil.
      • Image der Partitionen erstellen: Wenn das System ein gewisses Alter erreicht hat, ist es gewachsen. Jeder Windows-User kennt das. Daher bietet es sich an, nach dem Installieren und Einrichten von Windows und den Programmen, die man eh immer braucht, ein Image der System- und Programmpartition(en) anzufertigen. Das kann man unter Windows z.B. mit Acronis TrueImage machen, unter Linux gibt es partimage. Letzteres ist auch auf der System Rescue CD enthalten, mit Linux-Grundkenntnissen hat man so eine flinke und kostenlose Möglichkeit, Partitionskopien zu erstellen.
        Wenn das System dann einige Zeit auf dem Buckel hat, kann man diese Images einfach wieder zurückspielen. Man sollte nur sicher sein, dass man von ALLEN wichtigen Daten dieser Partitionen ein Backup hat, denn es ist ärgerlich, wenn nach dem Rückspielen auf einmal alle Mails verschwunden sind und man alle Spiele wieder von vorn spielen muss, weil die Savegames in C:\Dokumente und Einstellungen\... liegen, wenn die mühsam angesammelten Browser-Bookmarks fehlen etc.
      Das alles beruht teils auf eigenen Erfahrungen und teils auf Internetrecherche und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ergänzungen gerne gesehen. Zugrundegelegtes OS ist Windows XP.

      Quelle: http://www.hardwareluxx.de/community/showpost.php?p=11594130&postcount=217
    8. Für 32-Bit-Windows-User
      Windows Steady-State http://www.ocztechnologyforum.com/forum/showthread.php?t=47183
      Eigentlich als Kiosk-Modus für Windows gedacht, bzw für Umgebungen bei denen verhindert werden soll das am Windows manipuliert wird, werden dort Schreibvorgänge in eine Cache-Datei geschrieben (sequentiell) und am Ende der Sitzung entweder gespeichert oder verworfen.

    9. Für Vista-User
      Man kann unter Vista noch ein paar Tasks aus der Aufgabenplanung entfernen die die SSDs ackern lassen wenn man zu viel Zeit hat. Ich bin eigentlich gegen das wilde Abschalten von Aufgaben die MS nicht ohne Grund eingeführt hat, aber wem Vista zu viel mit dem Dateisystem tanzt könnte vielleicht
      hier mal reinschauen (englisch)


    Probleme eingrenzen
    Bei einigen SSDs mit Jmicron-Controller kommt es zu "Hängern" während der Arbeit mit den SSDs. Diese kann man versuchen durch folgende Maßnahmen zu umgehen/einzuschränken.

    1. AHCI abschalten
      im Bios des Rechners
      Das geht nur Controller-Weise, nicht Device-Weise. Bedeutet jedes Gerät am Controller arbeitet dann im IDE-Modus.

    2. Schreibcache deaktivieren
      Das macht man im Gerätemanager im Tab des Laufwerks bei den Regeln unter Windows.

    (C) HisN / HWLuxx


    Update:
    Eine ausführlichere Beschreibung (beginnend mit dem Einbau) findet ihr hier:
    http://extreme.pcgameshardware.de/l...konfiguration-und-handhabung-von-windows.html

    (danke an Gorsi)


    PS: Ist zwar nur C'n'P, aber dennoch sollte so ein Thread hier nicht fehlen! :)
    PPS: Wer weitere Tipps oder Verbesserung hat, bitte posten!
     
    #1 mitcharts, 9. Oktober 2009
    Zuletzt bearbeitet: 19. Dezember 2009
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  2. La2
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    AW: OS-Optimierungen für SSDs

    Sehr schön erklärt sehr hilfreich das ganze.
     
  3. Gorsi
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    AW: OS-Optimierungen für SSDs

    Mit dem Auslagerungsdatein sachen kann ich nur dazu raten! Ich hab meine bei 8GB Ram nun ausgeschaltet. Vorher war meine SSD mit ca 26GB belegt. nun sind es ca 19GB nur noch bei Windows 7 RC1.
     
  4. Jack Daniel
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    AW: OS-Optimierungen für SSDs

    Wirklich toll erklärt! Ich werde mir gleich mal ein Lesezeichen zu deinem Beitrag setzen, da ich mir demnächst eine SSD anschaffen werden. Kann man die Auslagerungsdateien nicht auch auf eine HDD ablegen lassen? Oder bremst es dann das Betriebsystem aus?
     
    #4 Jack Daniel, 31. Oktober 2009
    Zuletzt bearbeitet: 31. Oktober 2009
  5. ProView
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    AW: OS-Optimierungen für SSDs

    @Jack Daniel: er schreibt doch, dass man die auslagerungsdatei auf ne andere Platte legen soll ;)

    @topic: sollte man generell ne Ramdisk haben mit ner SSD oder empfiehlt sich das echt nur wenn man 8 GB RAM hat ? Ich hoffe mal ich versteh das richtig, dass das wie eine virtuelle Festplatte im RAM ist, die logischerweise alle Daten verliert wenn man den Strom ausschaltet.

    Als Alternative könnte man doch sicher auch die Temp Verzeichnisse auf ne andere HDD verlegen oder nicht ?
    Und wie kann ich Profile, wie aus Firefox oder mein QIP Profil auf n anderes Laufwerk verschieben ?
     
  6. Gorsi
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  7. mitcharts
    mitcharts Wandelnde HDD
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    AW: OS-Optimierungen für SSDs

    @gorsi
    Jetzt rate mal wo der Unterschied zwischen diesem und dem auf PCGHExtreme ist! Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

    Nichtsdestotrotz werde ich ihn oben mit einfügen.
     
    #7 mitcharts, 19. Dezember 2009
    Zuletzt bearbeitet: 19. Dezember 2009
  8. ProView
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    AW: OS-Optimierungen für SSDs

    sollte man eig. wenn man die SSD reinbaut den AHCI Modus aktivieren im BIOS ?
    Denn wenn ich den jetzt anmache, bekomme ich nen bluescreen beim booten, der ist also deaktiviert.
     
  9. La2
    La2 Dr. Watson
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    AW: OS-Optimierungen für SSDs

    Des ist normal wenn du AHCI nicht vorher eingestellt hast beim installier oder im nachhinein eingestellt hast.

    Ich hab mein AHCI auch nachträglich aktiviert , weis aber net mehr woher ich das Tutorial hatte.
    Da muss man nur paar sachen einstellen und hier und dort an stelle der 0 ne 1 reinmachen und schon funktioniert es.

    Soviel ich mich aber noch entsinnen kann hatte ich des ausm luxx:)
     
  10. ProView
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    AW: OS-Optimierungen für SSDs

    also sollte es reichen, wenn ich die SSD dran klemme, AHCI aktiviere und Windows installiere ?

    zur Sicherheit, hab nen Link gefunden, und werds so machen thx ;)
    klick!
     
    #10 ProView, 7. Februar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 7. Februar 2010
  11. Spirit
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    AW: OS-Optimierungen für SSDs

    Ich finde bei meinem BIOS das AHCI leider nicht zum einstellen :(
     
  12. La2
    La2 Dr. Watson
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    AW: OS-Optimierungen für SSDs

    beste methode ist einfach im Bios AHCI aktivieren Win7 auf die SSD installieren und schon läuft AHCI.

    Aber wenn man es nachträglich machen möchte macht man es so wie in dem geposteten link . So hat ichs nämlich auch gemacht weil ichs vorher net wusste :)

    Edit: Des muss da sein ist nur meistens gut versteckt in unter Kategorien im Bios.
     
  13. ProView
    ProView In brain we trust
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    AW: OS-Optimierungen für SSDs

    hast du nen Award BIOS ? oder AMI ?
    Also beim AMI auf meinem ASUS ist gleich auf der Startseite der Punkt "Storage Configuration" da drin geht das einzustellen.

    Das aus dem Link hat btw. einwandfrei gefunzt !
     
  14. La2
    La2 Dr. Watson
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    AW: OS-Optimierungen für SSDs

    Das freut mich , ist sehr nützlich wenn man es am anfang vergessen hat , hat mir viel zeit erspart :)
     
  15. Gorsi
    Gorsi Super-Moderator
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    AW: OS-Optimierungen für SSDs

    Bringt das bei SSD's überhaupt etwas?
    Leseköpfe hat eine SSD ja nicht und die Reaktionszeit ist ja auch praktisch gleich 0.
     
  16. NuVirus
    NuVirus Gast

    Lohnt der Umstieg von SATA3 auf eine M.2 PCIe SSD?

    Notebooks sind halt auf schnellen Start optimiert.


    Microsoft entwickelt ihr OS natürlich weiter, klar je nachdem wann du genau das Update ziehst können natürlich noch die Updates eines halben Jahres anfallen.

    Das Notebook würde auch mit deiner SSD in dann vll 8-9s booten, da spielt das Bios und Board und Optimierungen halt viel mehr rein.

    Fakt ist bei W10 wenn du ein neues ISO erstellst muss zumindest kein Major Update gezogen werden also von 1909 auf 2004 z.B. außer du schaffst es kurz vor Release eines neuen dein OS aufzusetzen aber auch das ist ja kein Problem dann kommt das halt who cares.
     
    #3 NuVirus
  17. TheGermanEngineer
    TheGermanEngineer Gast

    Neuer Prozessor funktioniert nicht

    Lass das formatieren auf dem Fremdsystem, du musst doch ohnehin eine neue Partitionierung vornehmen wenn du Windows neu installierst.
    Also SSD und Stick anschließen und vom Stick booten. Sofern du keine bestehenden Partitionen behalten willst löscht du im Setup die Partitionstabelle und erzeugst sie neu, die Standardprozedur halt.
    Den oben genannten Fehler kenne ich noch von meiner System-Optimierung und bedeutet meist, dass ggf. eine Spannung (häufig VCore) zu gering ist, da er ja nicht bei geladenem OS aufgetreten ist, wo der Chipsatztreiber Probleme machen könnte.
     
    #3 TheGermanEngineer
  18. Grestorn
    Grestorn Gast

    Win 10 Update und jetzt Probleme

    i7Enthusiast schrieb: Wenn ich das richtig gesehen habe, hat MS in Win 10 auch die Optimierung/Defragmentierung von SSDs nicht standardmäßig deaktiviert. In Win 7 und 8.1 war das noch so. Zum Vergrößern anklicken....
    Doch doch, die ist abgeschaltet,und zwar völlig unabhängig davon was eingestellt ist. Bei SSDs macht die Optimierung schlicht nichts.
     
    #3 Grestorn
  19. Malkolm
    Malkolm Gast

    M2 SSD - nur OS oder OS + Spiele installieren? Performanceunterschiede spürbar?

    AW: M2 SSD - nur OS oder OS + Spiele installieren? Performanceunterschiede spürbar?

    Der Unterschied bei Spielen zwischen "langsamer" und schnellerer SSD ist kaum spürbar. Das OS profitiert schon etwas durch die gesteigerten IOPs. Der Hauptboost wird wohl dadurch kommen, dass das OS frisch ist nach einer Neuinstallation*Glücklich :)*Glücklich :)
     
    #3 Malkolm
  20. -Riddick-
    -Riddick- Gast

    [Erklärbär] Alles rund um das Thema SSD inkl. Kaufberatung im Thread

    AW: [Sammelthread] SSD Kaufberatung, Troubleshooting und Begriffserklärung

    Achso vergessen, soll das OS und ein, zwei Spiele drauf, dachte auch an 128GB.

    Dumme Frage, partitioniere ich eine SSD für OS und Spiele am besten ???
     
    #3 -Riddick-
Thema:

OS-Optimierungen für SSDs

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