Review [Bundymania User Review] Fnatic Flick G1 Optical Mouse

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  1. bundymania
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    Hallo Freunde des gepflegten Gamings,

    mein heutiges Review beleuchtet die Fnatic Gear Flick G1 Optical Mouse.
    Das mir vorliegende Modell ist zu einem momentanen Preis von ca. 55€ (ggf. zzgl. Versand) über shop.fnatic.com zu erwerben.
    Fnatic dürften den meisten unter euch als e-Sport-Clan ein Begriff sein, der seine Bekanntheit dem Erfolg in CS:GO, LoL und anderen Spielen verdankt. Nun hat man sich seitens Fnatic dazu entschlossen unter dem Label Fnatic Gear und mithilfe einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne über indiegogo.com seine ersten eigenen Peripherie-Geräte zu vertreiben. Dazu zählen im Moment eine Tastatur, Mauspads und die mir zur Verfügung gestellte Flick G1 Optical Mouse.
    Fnatic legte bei der Entwicklung den Fokus auf “…simplicity, comfort, and reliability“.
    Um ihre Ambitionen zu unterstreichen, übernahm Fnatic den namhaften Peripherie-Hersteller Func.
    Ob sie ihrem Anspruch mit der Flick G1 gerecht werden, klärt sich in diesem Review.





    Technische Spezifikationen (lt. Hersteller):

    Sensor: Pixart PMW-3310
    Auflösung: bis zu 5000 dpi
    Polling-Rate: bis zu 1000 MHz
    Beleuchtung: ja - anpassbar
    Interner Speicher: ja – 256 kB
    Interne CPU: ja – Holtek HT68FB560
    Anzahl Tasten: 6
    Software: ja
    Bauart: ergonomisch
    Griffstil: k.A.
    Kabelgebunden: ja
    Kabellänge: 2 m
    Anschluss: USB 2.0 (vergoldet)
    Abmessungen: 125 mm x 68 mm x 40 mm (L x B x H)
    Gewicht: ca. 90 g
    Farbvariante(n): 1 (schwarz)
    Garantie: 2 Jahre (ab Kaufdatum)




    Verpackung und Lieferumfang:


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    Die Maus wird in einer stabilen, schwarz-weiß gestalteten, Karton-Verpackung geliefert.
    Auf der Vorderseite ist ein Produktbild samt Produktbezeichnung und Firmen-Logo angedruckt.
    Auf der Innenseite des aufklappbaren Deckels, sind die technischen Spezifikationen aufgeführt.
    Die Rückseite ziert ein weiteres Produktbild sowie eine Aufzählung der verbauten Features, in englischer Sprache.
    Im Inneren des Kartons wird die Maus durch eine transparente Kunststoffwanne gut vor äußeren Einflüssen während des Transports geschützt.
    Der Lieferumfangumfasst neben der Maus, lediglich einen englischsprachigen Quick-Start-Guide.


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    Optik/ Haptik und Verarbeitung:

    Fnatic setzt auf eine längliche ergonomische Bauweise mit flachem Rücken.
    Durch die symmetrische Form der Maus kann sie grundsätzlich sowohl von Rechtshändern als auch Linkshändern genutzt werden. Allerdings sind die Seitentasten nur links angebracht, wodurch Rechtshänder als eigentliche Nutzungsgruppe angesprochen werden.
    Die Oberseite ist mit einer Soft-Touch-Oberfläche überzogen. Diese macht haptisch einen angenehmen sowie wertigen Eindruck und überzeugt auch in Sachen Griffigkeit. Der dabei gewählte, matte Schwarzton fügt sich gut in das elegante und auf das Nötigste reduzierte Design ein.
    Diese Zurückhaltung in Sachen Design äußert sich auch im Blick auf die Beleuchtung. Neben der 3-stufigen dpi-Wert-Statusanzeige, auf der linken Seite, wird nur noch das Mausrad beleuchtet. Diese Schlichtheit gefällt, in subjektiver Betrachtung, gut, da man heutzutage oftmals mit optisch
    überladenen Peripheriegeräten konfrontiert ist. Die Beleuchtung kann via Software ausgeschalten werden.
    Die hinter dem Mausrad befindliche, sogenannte “Sniper-Taste“ sitzt sauber in ihrer Fassung und ist aus schwarzem Kunststoff in Hochglanzoptik gefertigt.


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    Auf der linken Mausflanke befinden sich 2 unterschiedlich lange Seitentasten, ebenfalls in schwarzer Hochglanzoptik, davor ein hellgraues Fnatic-Logo samt Gear-Schriftzug. Auch diese Tasten sind sauber eingelassen. Auf gummierte Griffmulden wird verzichtet. Das finde ich persönlich schade, da vor allem im Hinblick auf längere Gaming-Sessions, die Oberflächenbeschichtung zwar eine gute Griffigkeit bietet, die aber nicht an den Anti-Rutsch-Widerstand einer gummierten Griffmulde heranreicht.
    Die rechte Mausflanke ziert lediglich ein hellgrauer Flick-Schriftzug.
    Fnatic wirbt damit, dass durch die ergonomische Bauweise eine Vielzahl an Nutzern mit unterschiedlichen Griffstilen angesprochen wird.
    Diese Aussage bestätigt sich in meinem Test. Mit meinen relativ großen Händen, ist für mich der Palm-Griff am komfortabelsten, denn hier kann ich bei der Flick, Ringfinger und kleinen Finger in der rechten Mausflanke gut positionieren. Die Erreichbarkeit der Seitentasten ist optimal. Selbiges gilt auch für den Fingertip-Griff. Beim Claw-Griff muss ich Abstriche in Sachen Komfort machen, da der Mausrücken hierbei keine ausreichende Ablage für meinen Handballen bietet, was allerdings eine individuelle Problematik darstellt.
    Die Unterseite ist aus angerautem mattschwarzem Kunststoff gefertigt. Neben dem Sensor finden sich hier noch 4 ovale Mausfüße, die Seriennummer sowie ein Q.C.-Passed-Aufkleber.


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    Die Mausfüße weisen eine gute Gleitfähigkeit auf Holz, Glas, Stein und verschiedenen Mauspad-Oberflächen (Aluminium, Stoff, Plastik) auf.
    Das Gewicht ist mit ca. 90 g, subjektiv gesehen, gut gewählt. Eine Möglichkeit zur individuellen Gewichtsanpassung gibt es nicht.
    Das 2 m lange Kabel ist mit einem schwarzen, blickdichten Textil-Sleeve ummantelt. Ein Knickschutz wurde zu beiden Enden angebracht. Das Kabel könnte ein wenig flexibler sein. Der mittlerweile zum Standardrepertoire einer Gaming-Maus, in diesem Preissegment, gehörende vergoldete USB-Anschluss ist ebenfalls mit an Bord.


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    Abschließend kann gesagt werden, dass das stimmige Design der Maus durch die, als sehr gut zu bezeichnende, Verarbeitungsqualität abgerundet wird. Die Spaltmaße sind sauber ausgeführt, die Tasten präzise eingelassen und die Beschichtung fehlerfrei aufgetragen.


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    Technische Ausstattung und praktische Erfahrungen:

    Ob die Flick mit ihren inneren Werten im selben Maß überzeugen kann, zeigt sich im Folgenden.
    In Sachen primärer Maustasten, setzt Fnatic auf Qualität aus dem Hause Omron. Hierbei kommen die bekannten D2FC-F-7N-Modelle zum Einsatz, die auch bei meinen vorherigen Testkandidaten überzeugen konnten. Auch hier weisen sie einen präzisen Druckpunkt, selbst außerhalb des eigentlichen Sweetspots, auf. Bei schnellen Mehrfachklicks, überzeugt das akkurate und vor allem gleichbleibende Feedback. Die Akustik ist dabei gedämpft und sehr angenehm.
    Auch bei den Seitentasten setzt man auf die obigen Switches, wodurch diese ebenfalls mit präzisem Druckpunkt und akkuratem Feedback punkten können.
    Mas Modell für die Sniper-Taste hingegen wird nicht genannt. Der Druckpunkt hierbei ist deutlich höher und es entsteht ein klares Klick-Geräusch bei der Betätigung.
    Das gummierte Mausrad sitzt fest und sauber in seiner Fassung. Durch seine texturierte Oberfläche wird präzises Arbeiten ermöglicht. Trotz des leichtgängigen Mausrads ist die Rasterung sehr genau. Das Arbeitsgeräusch ist, selbst bei schneller Betätigung, sehr angenehm.


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    Highlight dieser Maus dürfte zweifelsohne der optische Sensor sein. Dabei handelt es sich um den Pixart PMW-3310. Dieser wird zu den fehlerfreien Sensoren gezählt und gilt momentan als bester Sensor am Markt. Er bietet eine maximale Auflösung von 5000 dpi, die via Software in 50dpi-Schritten geregelt werden kann.
    Optische Sensor weisen im Gegensatz zu Lasersensoren, oftmals eine niedrigere Auflösung, Sinnhaftigkeit hin oder her, auf und harmonieren mit unterschiedlichen Untergründen besser, dafür
    punkten die optischen Sensoren mit einer verfälschungsfreien Umsetzung der Bewegung, was vor allem für ambitionierte Spieler ein wichtiges Kriterium darstellt.
    Im meinem Test arbeitete der PMW-3310 auf Holz, Glas und verschiedenen Mauspad-Oberflächen (Aluminium, Stoff, Plastik) präzise, fehlerfrei und absolut zuverlässig
    Die maximale Polling-Rate beträgt 1000 MHz und ist softwareseitig 4-stufig (125/ 250/ 500/ 1000 MHz) einstellbar.
    Im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten ist die Lift-Off-Distance (LOD) nicht konfigurierbar und beträgt werksseitig ungefähr 3mm (flüssiges Bewegen des Cursors über den Bildschirm). Dies finde ich persönlich als etwas zu hoch, da es in gewissen Spielsituationen dazu kommen kann, dass der Spieler seine Maus anheben und neu positionieren muss und dabei sollte der Cursor sich möglichst nicht bewegen. Bei einer solch hohen LOD ist die Gefahr eines Verrutschens des Cursors gegeben.
    Da es sich beim PWM-3310 um einen fehlerfreien Sensor handelt sollte das Signal keinerlei Beeinträchtigung oder künstliche Korrekt erhalten, sprich kein Angle Snapping, kein Jitter und Ripple, etc.
    Um dies zu überprüfen, nutzte ich den Paint-Test (Linien, Kreise Spiralen) um Jitter und Ripple auszuschließen. Um Vergleichbarkeit herzustellen nutze ich die Werkseinstellungen (Polling-Rate: 1000 MHz) der Maus und verschiedene dpi-Werte (800/ 1600/ 3200/ 5000 dpi)


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    #1 bundymania, 4. August 2016
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  3. bundymania
    bundymania Computer-Genie
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    Hierbei ist, wie zu erwarten, keinerlei Jitter oder Ripple festzustellen.
    Zu weiteren Test nutze ich die Software Mousetester des Users microe, aus dem oc.net-Forum.
    Diese enthält verschiedene Testkategorien, die ich im Folgenden näher beleuchten werde.
    Count vs. Time = findet tracking-loss statt? Dann ist der Linienverlauf unsauber und zeigt Aussetzer, denn desto gleichmäßiger der Verlauf, desto weniger tracking-loss ist vorhanden
    Velocity vs. Time = Malfunction-Rate -> bis zu welcher Geschwindigkeit arbeitet die Maus fehlerfrei
    Interval vs. Time = Gleichmäßigkeit der Polling-Rate
    X vs. Y = zeigt die während des Tests gezeichneten Linien um ggf. Jittering, Angle Snapping, Aussetzer und Input-Lag festzustellen
    Einstellungen der Maus (Werkseinstellung, 1600 dpi, 1000MHz Polling-Rate)


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    Die Testergebnisse sollen nicht als absolute Werte angesehen werden, denn es handelt sich hierbei lediglich um eine Freeware die mir dazu dient die ungefähre Leistungsfähigkeit auszuloten und etwaige Schwächen kenntlich zu machen, sowie Stärken darzustellen.
    Auch hier überzeugt die Maus mit sehr guten Ergebnissen, keinerlei tracking-loss sichtbar, stabile Abtastrate und fehlerfreies Arbeiten im getesteten Geschwindigkeitsbereich. Ebenfalls kein Jitter oder Ripple festzustellen.
    Somit kann festgehalten werden, dass die Maus auch aus technischer Sicht den Anforderungen des e-Sports gerecht wird.
    Die Inbetriebnahme gestaltet sich relativ simpel. Man verbindet die Maus mit einem freien USB-Port, danach wird der Standardtreiber geladen und die Maus kann genutzt werden. Um den vollen Funktionsumfang zu nutzen und die Maus den eigenen Vorlieben anzupassen, wird die Software benötigt, denn die Polling-Rate ist werksseitig bei 125 MHz eingestellt und die 3dpi-Stufen mit den Werten 400/ 800/ 1600 dpi belegt.
    Bei der getesteten Software handelt es sich um die Version V1.0.0.40, bei der Firmware um V1.8.
    Die Software punktet mit einer sehr übersichtlichen Struktur und Design.
    Insgesamt können 3 Profile angelegt werde. Dem Nutzer stehen dabei jeweils 4 Reiter mit Konfigurationsoptionen zur Verfügung, auf die ich nun eingehen werde.
    *Basic Settings: 3-stufiges Festlegen des dpi-Werts, Mauszeiger-Empfindlichkeit (1-11), Scroll-Geschwindigkeit (1-10), Doppel-Klick-Geschwindigkeit (low-mid-high) und Einstellung der Polling-Rate (125/ 250/ 500/ 1000 MHz)
    *Button Assignments: alle 6 Tasten neu belegen
    *Color Settings (Mausrad): Beleuchtung an/ aus, Farbe und deren Sättigung festlegen, Beleuchtungsmodi (6) auswählen, Helligkeit und Beleuchtungsintervall anpassen
    *Macro Recorder: Aufnahme und Verwaltung von Makros


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    Der Umfang der Software ist als ausreichend und als auf das Wichtigste fokussiert zu bezeichnen. Die Gestaltung ist sehr übersichtlich und benutzerfreundlich. Die Menüsprache ist Englisch. Auf Zusatzfunktionen wie das Anpassen der LOD oder eine Oberflächen-Kalibrierung wird verzichtet. Vor allem ersteres ist aus Sicht eines Gamers schade. Zum Speichern der Profile ist ein 256 kB großer Speicher an Bord der Maus.
    Die Beleuchtung des Mausrads ist dezent gehalten. Die Ausleuchtung ist gut und die Helligkeit ist regelbar. Zu den verschiedenen Beleuchtungsmodi habe ich ein kleines Video erstellt.


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    Pro:

    Ergonomie
    Verarbeitungsqualität
    Sensor und Tasten
    Dezentes Design




    Contra:

    Lift-Off-Distance nicht einstellbar und werksseitig subjektiv zu hoch




    Fazit:

    “…simplicity, comfort, and reliability“
    Unter diesem Leitmotiv wurde die Flick G1 entwickelt und genau das habe ich als Tester auch vorgefunden.
    Schlichtes und dennoch elegantes Design mit einer sehr guten Verarbeitungsqualität und Ergonomie.
    Qualitative Bauteile mit klarer Ausrichtung auf den Gaming-Sektor.
    Simple und übersichtliche Software mit Fokus auf die wichtigsten Funktionen.
    Wer mit einer Auflösung von max. 5000 dpi, einer dezenten Beleuchtung, 6 Tasten und einer funktionalen Software “leben“ kann, der findet in der Flick G1 eine sehr interessante Maus.
    Mich hat die Maus im Test überzeugt und sie rundet das gelungene Gesamtpaket mit einem momentanen Preis von knapp 55€ ab.

    Daher vergebe ich meinen GOLD-Award!

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    Mein Dank gilt der Firma Fnatic für die Bereitstellung des Testsamples und den netten Kontakt!
     
    #2 bundymania, 4. August 2016
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