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Review [Bundymania User Review] Alphacool Eisbaer 240 AIO erweiterbare Wasserkühlung

Dieses Thema im Forum "Luft- & Wasserkühlung" wurde erstellt von bundymania, 6. September 2016.

  1. bundymania

    bundymania Computer-Genie

    Registriert seit:
    27. April 2010
    Beiträge:
    286
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    27
    Name:
    Andi

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    Hallo Freunde der Kompaktwasserkühlungen,

    passend zu den vorherrschenden sommerlichen Temperaturen, habe ich einen genaueren Blick auf die neue Alphacool Eisbaer 240 geworfen.
    Mit der Eisbaer will Alphacool den Markt, der immer mehr in Mode kommenden AiOs, um einen starken Konkurrenten erweitern. Bei dem mir vorliegenden Modell, handelt es sich um die ''Alphacool Eisbaer 240 CPU-Black'' -Variante, deren momentane UVP bei 114,95 € (Aquatuning Germany ggf. zzgl. Versand) liegt. Alphacool gewährt eine 3-jährige Herstellergarantie auf die Eisbaer All-In-One Wasserkühlung.
    Die Eisbaer ist, neben der 240-Variante, auch in den Radiator-Größen 120, 280 und 360 erhältlich. Des Weiteren kann die Eisbaer auch als Solo-Variante (Kühler-Pumpen-Einheit) erworben werden.



    Verpackung und Lieferumfang:

    Die Eisbaer erreicht den Kunden in einer schwarzen stabilen Karton-Verpackung, welche mit der genauen Produktbezeichnung, einem Alphacool-Logo sowie Details zur Sockelkompatibilität bedruckt ist. Eine sich im Inneren befindliche Kartonwanne schützt die AiO und den weiteren Lieferumfang während des Transports vor äußeren Einflüssen. Das Handbuch ist gut bebildert, erklärt Aufbau und Funktion und ist in 3 Sprachen verfasst.


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    Der Lieferumfang umfasst neben der AiO, zwei 120 mm 4-Pin PWM-Lüfter namens ''Eiswind'', ein 4-Pin Y-Kabel, 2 Tütchen (nicht wiederverschließbar) Wärmeleitpaste der Marke ''Gelid Extreme'', Halterungen für AMD- und INTEL-Sockel sowie passendes Montagematerial samt schwarzer Backplate aus Plastik.


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    Aufbau, Verarbeitung und subjektive Eindrücke

    Bei der Eisbaer handelt es sich um eine erweiterbare AiO, der mittels , verschraubbarer, Schnellkupplungen (Alphacool HF-Schnellkupplungen) weitere Radiatoren und Kühlkörper (bspw. für die GPU) hinzugefügt werden können. Dazu muss man lediglich die Schnellkupplungen lösen, den Radiator, o.ä. mit den passenden Anschlüssen versehen und anschließend in den Kreislauf integrieren. Hierbei ist anzumerken, dass dies zur Folge hat, dass Kühlflüssigkeit nachgefüllt werden muss. Ein dazu befindlicher Fillport befindet sich auf dem Deckel der Kühler-Pumpeneinheit. Der dazu benötigte Netzteilüberbrückungsstecker sowie zusätzliche Kühlflüssigkeit, liegen dem Lieferumfang nicht bei.


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    Hinsichtlich der AiO-Komponenten setzt Alphacool auf einen Vollkupfer-Radiator (modifizierter NexXxoS ST 30), mit G 1/4'' Gewinden, 11/8 Anschlüssen sowie passendem, ca. 30 cm langem, schwarz-glänzendem 11/8 mm Schlauch, welcher eine gute Flexibilität aufweist. Dieser ist mit schwarzen Knickschutzfedern versehen und soll so trotz möglicher enger Biegeradien ein Knicken der Schläuche verhindern. Die Lamellen weisen eine Dichte von 16 FPI auf, welche sich positiv auf die Kühlleistung im niedrigen Drehzahlbereich auswirkt.


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    Sicherheitsdetail: Die Leiste bietet Schutz vor zu langen Schrauben !

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    In Sachen Pumpe wird eine modifizierte DC-LT Ultra Low-Noise mit einer maximalen Drehzahl von ca. 2600 RPM, einem Durchfluss von ca. 70 l/ min und einer maximalen Förderhöhe von 0,85 m eingesetzt. An deren unterem Ende befindet sich eine polierte Bodenplatte aus Kupfer. Ein kleines Sichtfenster ermöglicht einen Blick ins Innere der Kühler-Pumpen-Einheit.


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    In meinem Test arbeitet die Pumpe sehr leise. Lediglich ein leises Surren war zu vernehmen, dessen Deutlichkeit mit ansteigender Drehzahl zunahm und im Bereich von ca. 2300 RPM aus einer Entfernung von ca. 20 cm bei offenem Gehäuse als wahrnehmbar zu bezeichnen ist. Bei geschlossenem Gehäuse war die Pumpe nicht hörbar, ab einer Drehzahl von ca. 1000 RPM der Lüfter, übertönten diese in jedem Fall die Pumpe.
    Via aquaero 5 LT habe ich verschiedene Drehzahlbereiche hinsichtlich der Lautstärke untersucht, die Ergebnisse dazu findet ihr in diesem kleinen Video (pump-only-Test):





    Als Radiatorlüfter kommen die hauseigenen 120mm PWM-Lüfter mit der Bezeichnung ''Eiswind'' zum Einsatz. Deren Drehzahlbereich wird seitens Alphacool mit 550-1700 RPM angegeben. In meinem Test konnte ein Drehzahlbereich von ca. 360 RPM (6,5V) bis ca. 1690 - 1700 RPM (12V) bei Steuerung via aquaero 5 LT ausgelotet werden. Im Bereich zw. 360 -700 RPM ist die Lautsärke als angenehm zu bezeichnen. Darüber hinaus ist vermehrt ein leises Klackern wahrzunehmen und im Fullspeed-Modus (ca. 1700 RPM) sind die Lüfter dann deutlich hörbar.


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    Ich habe die Lüfter einer Lautstärkemessung in verschiedenen Drehzahlbereichen unterzogen, deren Ergebnisse könnt ihr euch in folgendem Video ansehen, bzw. anhören:



    Bei der Montage wird die Halterung mit werkzeuglosem Klick-Verfahren an die Pumpen-/AGB-/Kühler-Kombi angebracht. Hierbei ist anzumerken, dass die Lackierung der Halterung nicht den robustesten Eindruck macht und es im Zusammenspiel mit den eingespannten Federn leicht zu absplitterndem Lack an den Übergängen kommen kann. Bei dem von mir verwendeten Sockel 1150, wird eine Backplate (rückseitig angebrachte Klebestreifen) benötigt, bei deren Montage ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt, ansonsten geht die Montage leicht und zügig von der Hand.


    Praktischer Test


    1. Aufbau und Ablauf

    Um die Kühleistung der Eisbaer auszuloten, habe ich einen prime95-run (v.28.9/ 8K in-place FFTs) über einen Zeitraum von 39 Minuten durchgeführt. Dabei dienten die ersten 30 Min. dem ''warm-up'' der AiO, danach habe ich alle 3 Minuten den Temperaturwert der CPU notiert und anschließend das arithmetische Mittel daraus berechnet. Zum Auslesen der Temperatur nutzte ich die Software CoreTemp (v1.1).
    Der Radiator wurde im Deckel des Coolermaster MasterCase 5 Pro montiert. Die Lüfter in Push-Richtung (Gehäuse-Innenseite). Der Deckel wurde anschließend geschlossen. Alle Gehäuse-internen Lüfter wurden abgeschaltet, lediglich der Netzteillüfter war aktiv.
    Ich habe 3 Testläufe in 3 unterschiedlichen Drehzahlbereichen (400 RPM/ 1000 RPM sowie fullspeed) durchgeführt. Zur Steuerung der Drehzahl habe ich ein aquaero 5 LT (FW:2007/ aquasuite 2016-4). genutzt. Die Pumpe lief mit 12 V bei maximaler Drehzahl.
    Die Raumtemperatur lag bei 24 °C.

    Als Referenz-Wärmeleitpaste wurde die Gelid GC-Extreme verwendet.


    Technische Daten der Eisbaer 240 AIO:

    Typ: intern (offenes System)
    Kühlkörper: CPU
    Kühlkörpermaterial: Kupfer
    Kompatibilität: CPU Intel 775/1150/1151/1155/1156/1366/2011/2011-3, AMD AM2/AM2+/AM3/AM3+/FM1/FM2/FM2+
    Radiatorgröße: 240mm
    Radiatordicke: 30mm
    Radiatormaterial: Kupfer
    Lüfter: 2x Alphacool Eiswind 120mm, 550-1700rpm, 29dB(A), 108m³/h
    Ausgleichsbehälter: N/A
    Pumpe: 7-13.5V, 70l/h, 0.85m Förderhöhe
    Anschlüsse: Alphacool Schnellverschluss, G1/4"
    Besonderheiten: Schnellverschluss
    Herstellergarantie: fünf Jahre



    Die Komponenten des Testsystems:

    Gehäuse: Coolermaster MasterCase 5 Pro
    Mainboard: Asus Z87 Sabertooth
    CPU: INTEL i5 4670K @ 3,4 GHz ( VID: 1.140)
    GPU: keine dedizierte GPU
    RAM: 2x 4 GB Corsair Dominator Platinum
    Netzteil: Enermax Revolution X't 530 W



    2. Ergebnisse


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    Weiterer Clip zum Lautstärke-Verhalten während des prime-Tests :






    3. Fazit


    Pro:

    sehr gute Kühlleistung bei leiser Pumpe
    Erweiterbarkeit
    keine verbogenen Lamellen, saubere Lackierung des Radiators


    Contra:

    leichtes Klackern der Lüfter im Drehzahlbereich > 700 RPM
    Lackierung der Halterung


    Die Alphacool Eisbaer 240 AIO Wasserkühlung präsentiert sich im Test durchgängig überzeugend. Das Konzept der Erweiterbarkeit geht Dank einer gelungenen Auswahl an Komponenten (ST 30 Radiator, separate Kühler-Pumpeneinheit samt Fillport sowie schraubbare HF Schnellkupplungen) auf und gibt dem Einsteiger die Möglichkeit, je nach Bedarf seine Kompaktwasserkühlung zur ''kleinen'' Custom-WaKü auf- und umzurüsten. Die Lautstärke der Pumpe bewegt sich auf einem sehr niedrigen Level, selbiges gilt für die Lüfter, die im Vergleich zu so manch anderem Serienlüfter selbst im fullspeed-Modus keine Turbinen-Qualität aufweisen. Die Verarbeitungsqualität ist gut und gibt keinen Grund zur Beanstandung. Etwas schade ist lediglich, dass die WLP in nicht wiederverschließbaren Tütchen, anstatt einer kleine Spritze verpackt wurde und dass die Lackierung der Halterung kleine Lacknasen und leichte Absplitterungen im Randbereich bei der Montage aufwies. Dies ist allerdings "meckern" auf hohem Niveau :) Ansonsten hat Alphacool ein rundum stimmiges Produkt auf den Markt gebracht, dass definitiv einen Blick wert ist, wenn man mit dem Kauf einer Kompaktwasserkühlung liebäugelt.
    Demnächst ist ein zusätzliches Set erhältlich, welches die problemlose Einbindung- und Erweiterung durch eine Grafikkarte samt Wasserkühler ermöglicht !




    Ich vergebe für die Alphacool Eisbaer 240 AIO meinen Gold Award !

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    Mein Dank gilt der Firma Alphacool für die Bereitstellung des Testsamples und den klasse Support.
     
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