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Homeserver/Nas

Dieses Thema im Forum "System-Zusammenstellungen" wurde erstellt von Dimi, 20. Juli 2017.

  1. Dimi

    Dimi Computer-Experte

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    Moin Leute,

    da mir das langsam tierisch auf die Nerven geht, ständig meine 2 externen Platten mitzuschleppen, möchte ich mir gerne ein Homeserver aufbauen.

    Ich hab mir das so vorgestellt:

    - BS soll auf eine 64GB SSD. Was nimmt man da? Windows Server?
    - 2x 1TB Platte. Dabei möchte ich immer und von überall auf die erste Platte zugreifen können. Auf die zweite soll alles gesichert werden? Gibt es da ne automatische Clonfunktion? Stichwort Raid? Kenn mich damit aber überhaupt nicht aus.
    - Ansonsten soll das Ding halt immer an sein & so leise wie möglich.


    Das ganze Gedöns soll in mein altes Thermaltake Armor MX was hier seit Jahren rumliegt. Hab ich komplett ausgemistet.
    Kühlung fürs Gehäuse dachte ich an 2x 120mm pure wings. SInd die ok oder gibts da bessere leise?

    Ab jetzt hab ich Null Ahnung was ich nehme?!

    Das hat mir ein Freund empfholen:

    ASRock B85M Pro3
    Kingston ValueRAM DIMM Kit 8GB
    Intel Celeron G1840

    Netzteil? Wieviel watt nimmt man da am besten?
     
  2. Snuffy

    Snuffy Capt'n Strohhut

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    Hi,

    eines der klassischen NAS OSe ist Freenas. Für deine Zwecke allerdings völligst overkill.
    Alternativ kann ich Open Media Vault empfehlen, welches aber out of the box kein ZFS unterstützt (meh).

    Wenn du bereits mal mit Synologys rumgespielt hast, kannst du dir auch mal XPenology angucken - ist recht interessant und einfach zu administrieren - gerade für Anfänger, die nicht viel ab vom Standard (NAS, Shares, einfache User Verwaltung, bisschen DNS u. vllt. noch DHCP) machen wollen.

    Oder du gehst auf ESXI als Unterbau und virtualisierst dann die Funktionen in einzelne VMs.

    Zur angedachten Hardware - tue dir selber den Gefallen und suche dir ein System mit ECC RAM. Ein 24/7 System, womöglich noch mit Software Raid und dann kein ECC - oh gott bitte nicht ;)
    Weiterhin - was wird der Einsatzzweck des Servers - reines Datengrab? Oder doch irgendwann mal transkodierte Streams an IP Clients?

    Ich hab dir mal eine recht passende fertige Hardware für deine Zwecke raus gesucht:

    Produktvergleich HP ProLiant MicroServer Gen8, Celeron G1610T, 4GB RAM (819185-421), HP ProLiant ML10 Gen9, Pentium G4400, Dell PowerEdge T30, Pentium G4400, 4GB RAM, 1TB HDD (30-0241) | Geizhals Deutschland

    Bis auf den Microserver setzen beide auf mATX Systeme, die du bequem in jedes normale Gehäuse verbauen kannst.

    Microserver Info Thread (mMn die freakigste Fan Base... muss man mögen)
    HP ML10 Gen 9 Info Thread
    Dell PowerEdge T30

    Der Microserver ist wirklich klein, kompakt und sparsam.
    Der ML10 bietet das Mittelfeld an Leistung bei niedrigem Preis (ich selber verwende den Vorgänger ML10 v2 mit unten aufgelisteter Konfiguration)
    Der Dell T30 ist das "Rennpferd" unter den dreien, aber auch am teuersten. Vorteil -> Schon echter QuadCore an Board. Man kriegt den öfter auch mal mit CashBack / Rabatt Aktion für 270€.

    Warum Serverhardware?

    a) OEM Garantie
    b) Server Qualität (klar, bei den kleinen Dingern ist das weit weg von der Klasse eines Dell R730, aber deutlich über den 0815 Komponenten)
    c) Hochwertiger Support

    Warum diese Serverhardware?

    a) Sparsam im Idle,
    b) Moderne Basis (Naja bis auf der Microserver)
    c) Kostengünstig aufrüstbar - das verdammte A&O bei solchen Projekten, wo man noch gar nicht weiß, wo die Reise hin geht...

    Kleines Konfigurationsbeispiel nach Aufrüstorgie über die Monate:

    Ich hab den ML10 v2 (195,-€) von HP.

    Aufgerüstet auf:
    - 4x 8GB DDR3 ECC (45,-€/Stk.)
    - Xeon 1230 v3 (110,-€)
    - Dell Perc H200 (IT Mode flashed) (35,-€)
    - Dell Perc H330 (RAID Mode) (35,-€)
    - 4x SanDisk Ultra II 240GB (45,-€/Stk.)
    - 4x WD Red 4TB (85,-€/Stk.)
    - 1x WD Red 8TB (220,-€/Stk.)
    - Chenbro RM42300 Case (75,-€)
    - 2x IcyDock HotSwap Cage (einzige Neuartikel für 55,-€/Stk.)
    Alles nach und nach gebraucht aufgerüstet. Selbst gebrauchte Serverhardware hat eine teilweise höhere Lebenserwartung, als neue Endkunden Hardware aus dem Low-Budget Bereich.
    Hätte man das alles Neu und mit Consumer Hardware versucht nachzubilden, wärst weit über 2.000€ gelandet. Eher im Bereich 3.000€.

    Warum ich das so aufliste? Du bist flexibel. Ich hab angefangen letztes Jahr im Januar rein mit dem ML10 v2 und ner gebrauchten 1TB HDD. Hab dann nach und nach, die WD Reds hinzugefügt, weil ich mehr Platz brauchte. Dann kamen mehr VMs, also mehr RAM u. der Xeon. Dann für die VM Boot HDDs die SSDs, iwann noch als Backup HDD die große WD Red. Und dann wurde mir das Tower Gehäuse des ML10 v2 zu klein und ich bin auf das Chenbro gegangen...
    Erstmal klingt das total bescheuert sowas anzugeben... aber wenn man sich mal die Gedanken macht, wo man eventuell landen könnte / wird.
     
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  3. Dimi

    Dimi Computer-Experte
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    Wow danke. Die luxx links sind klasse.

    Ja eventuell könnte ich mir vorstellen sowas wie eine plex Bibliothek drauf laufen zu lassen. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob da die upload Leistung meines Internets reicht.

    Den ml10 finde ich ja klasse. Und knapp über 200 auch preislich voll i. O.

    Und wenn ich das richtig verstanden habe kann man ja jederzeit nachrüsten.

    Thema Hdd's.
    Sind die ok? Oder tun es auch bspw. auch die wd blues?

    Gesendet von meinem HUAWEI GRA-L09 mit Tapatalk
     
    #3 Dimi, 21. Juli 2017
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2017
  4. Snuffy

    Snuffy Capt'n Strohhut

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    Ja, die WD Red sind einwandfrei. Sind nicht die schnellsten, aber mit 130-160mb/s ausreichend fix.

    wd blue tut natürlich auch... Aber ich würde die nicht verbauen in einem stand Case. Das bisschen mehr Performance Brauch ich nicht und profitiere lieber von Features der Red

    Gesendet von meinem XT1635-02 mit Tapatalk

    /E:

    P.S.:

    Ich verwende aktuell als Unterbau direkt auf der Hardware Windows Server 2012 R2 Datacenter mit installierter Hyper-V Rolle. Windows Server 2012 R2 Hyper-V Core gibt es als kostenlosen Download, welches keine Lizenz benötigt. Genauso die 2016er Version. Der Vorteil ist - du kannst darauf deine gewünschten Funktionen virtualisieren. Und auch mal eben was neues ausprobieren. Dafür muss man dann nicht immer die ganze Kiste blank machen. Auch wenn die Hardware irgendwann mal stirbt... einfach neuen Hyper-V aufziehen, VM rein, fertig.
     
    #4 Snuffy, 21. Juli 2017
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2017
  5. Dimi

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  6. Snuffy

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    Erstmal nicht verkehrt ;)

    Beachte noch, dass der "RAID" Chipsatz, der bei solchen Systemen verbaut ist, eigtl. nur nen reines Software RAID ist. Falls du auf RAID 1 gehen willst unter Windows wäre mein Vorschlag:

    Jede HDD als einzelnes RAID 0 einrichten (also 1x R0 für die SSD, 1x R0 für die eine RED und noch 1x R0 für die andere RED).
    Auf die SSD dann das Windows (wobei die 120GB schon viel zu groß ist, für ein 2012 R2 / 2016 Hyper-V Core reichen schon 25GB eigtl. :p - Bitte ordentlich kleiner anlegen das R0, damit TRIM vom Controller der SSD ordentlich arbeiten kann, trotz Raid, z.B. das R0 auf einer 120GB SSD maximal 110GB konfigurieren).
    Dann die beiden anderen R0 der WD Reds via Storage Spaces (relativ simpel via Powershell) in ein "Raid1" konfigurieren (Stichwort mirrored, columns=2). Und dann kannst den Storage Space (respektive das darauf erstellte Volume) an eine VM weiterleiten ODER ein(ig)e VHDX darauf erstellen, welche als HDD an VM(s) weitergegeben werden können.


    P.S.:

    Hast du schon an ein einfaches 2-Bay o. 4-Bay NAS gedacht? Grundsätzlich reicht sowas eigentlich für dich, aber:

    a) man ist auf den Hersteller zum fixen von Sicherheitslücken angewiesen.
    b) man ist stark eingeschränkt in den Konfigurationsmöglichkeiten.

    [
    c) 4-Bay NAS kann man wenigstens aufrüsten. 2-Bay ist immer bisschen "schwer" und auch kritisch, falls du ältere HDDs austauschen möchtest (normalerweise "zieht" man ja eine, steckt die größere dazu und hofft, dass während des R1 Rebuilds die andere HDD nicht aussteigt).
    ]

    P.P.S.:

    Ließ dich mal zum Thema Intel AMT / iLO ein. Du wirst es lieben ;)
     
  7. Gorsi

    Gorsi Schwarzes Pferd
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    Zum NAS Tipp: Immer aufpassen was dort für Hardware verbaut ist. Hab bei mir den Fehlkauf gemacht und durch zu wenig Leistung schafft es nur maximal ~30MB/s (Über Gigabit Lan sind knapp über 100MB/s möglich, WLan je nach Standard mehr)
    Ansonsten kann so ein fertig NAS sehr viel von dem was auch ein selbstbau Server/NAS kann. Das normale Streamen zu allen Geräten (TV, Handy, HiFi Anlage), Backuplösungen, Manuelle Aufteilungen der Platten in ein oder mehrere Raids der verschiedenen Varianten. Teilweise auch Virtualisierungen, Webseite Hosten, Ins Internet die eigenen Daten Streamen, eigene Cloud, etc.
    Und das Einrichten ist auch Kinder leicht.
     
  8. Dimi

    Dimi Computer-Experte
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    Man jetzt bin ich wieder unentschlossen.

    Server Eigenbau Preisvergleich | geizhals.eu EU
    Wenn ich das so mache, hätte ich das RAID jetzt aber Hardwareseitig? Heißt vereinfacht beide Platten anklemmen, im BIOS RAID einstellen und Thema erledigt?

    Welches Netzteil nimmt man dafür am sinnvollsten und welche Ssd?

    Gesendet von meinem HUAWEI GRA-L09 mit Tapatalk

    Edit: ja da hab ich noch viel zu lesen :]
     
  9. Snuffy

    Snuffy Capt'n Strohhut

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    Jaein. Auch da hast du ein Software RAID. Es wird aber via BIOS erstellt.

    Alle Intel RAID sind reine Software Treiber RAID.

    Mit einem "echten" Software RAID -achtung Jetzt wird es umgangssprachlich - wie Storage space oder zfs fährst du besser. Du kannst flexibel konfigurieren, unter jeder Hardware das RAID wieder ans laufen kriegen, etc.

    Bleib bei dem HP. Das passt eher für dich.



    Gesendet von meinem XT1635-02 mit Tapatalk
     
  10. Dimi

    Dimi Computer-Experte
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    Okay, ich bleib beim HP & danke :)

    Gesendet von meinem P8 mit Tapatalk
     
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