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[Guide] Core2Duo Übertakten

Dieses Thema im Forum "Prozessoren" wurde erstellt von RavingRAT, 21. März 2008.

  1. RavingRAT

    RavingRAT Computer-Experte

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    Es mag schon mehrere Guides zu diesem Thema geben aber ich wollte es nochmal genau erklären da ich in letzter Zeit wieder häufiger gefragt worden bin.


    Gleich vorne weg, das kaufen von bestimmten Hardwarekombinationen hilft, ist aber kein Garant für gute OC Werte. So kann man bsw. mit einem Sample eines E4300 locker 3,6Ghz schaffen und ein anderes Sample macht schon bei 2,8Ghz schlapp. Desweiteren bedeutet ein starkes Überakten eigentlich immer auch ein Anheben von verschiedenen Spannungen, dies kann die betroffene Hardware langfristig schädigen oder sogar zum Versagen weiterer Teile führen obwohl diese nicht direkt übertaktet wurden. Ich will niemanden Angst vorm Übertakten machen, besonders nicht da es bei den C2D Prozessoren von Intel eigentlich relativ einfach ist aber man sollte diese Risiken immer vor Augen haben wenn man sich mit OC beschäftigt.


    Hardware Empfehlung:
    Grundsätzlich kann man mit allen Boards übertakten welche im BIOS die nötigen Optionen bereitstellen. Diese wären die Veränderung des FSB, des Speicherteilers, der Speichertimings, der NB Spannung (Northbridge Spannung, in manchen BIOS Versionen auch als FSB Spannung bezeichnet), des vCore (CPU Spannung) und der Speicher Spannung.
    Allerdings sind auch viele der Boards, welche diese Optionen im BIOS mitbringen, nicht wirklich für OC geeignet, da der maximale FSB, den sie mitmachen, zu niedrig ist. Eine gute Wahl sind im Moment die Boards mit Intels P35 Chipsatz, da sie bei sehr guten OC Möglichkeiten auch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bieten. Im besonderen würde ich hier die Boards der GA-P3-DS Serie von Gigabyte empfehlen, wobei hier lediglich der eigenen Bedarf an Anschlüssen darüber entscheidet ob es ein P35-DS3, ein P35-DS3R, ein P35-DS3P oder gar ein P35-DS4 oder P35-DS5 sein soll.
    Als CPU nehmen wir, wie der Titel ja schon andeutet, einen C2D von Intel. Jetzt stellt sich bloss die Frage welchen man nehmen soll. Hierbei kommt es auf den Grund für die eigenen OC Ambitionen an. Will man einfach Geld sparen so greift man zu den C2D aus Intels E2xxx oder E4xxx Familie. Will man, vieleicht sogar mit einer Wakü, möglichst weit kommen und daraus ein Hobby machen so empfehlen sich die großen Modelle von Intels E6xxx Serie, der Intel X6800 oder gar die Prozessoren der Intel QX6xxx und QX9xxx Serie. Wer ein Kompromis aus beidem sucht, da OC sein Hobby ist und Geld gespart werden soll, der greift am besten zum E8200 oder E8400.
    Auch der Arbeitsspeicher muss passen, hier muss man für "gemäßigtes" OC aber eigentlich nur darauf achten das man sich DDR800 Riegel besorgt. Empfehlen kann ich hier Speicher der Firma A-Data aus der Vitesta Extreme Serie sowie Speicher der Firma OCZ aus der XTC Platinum Serie. Wer im großen Stil übertakten will der fährt besonders gut mit OCZ Reaper Riegeln.
    Zum Thema Kühlung will ich jetzt keinen langen Exkurs halten, da ich A, keine Ahnung von Waküs habe und B, die C2D von Intel auch schon mit einer relativ einfachen Lukü sehr weit gehen. Neben einer guten Gehäusekühlen (d.h. einem guten Luftstrom durch mehrere Gehäusekühler) braucht man natürlich noch einen CPU Kühler. Hier empfehlen sich der 9500, oder 9700 von Zalman sowie der IFX-14 von Thermalright oder der Mugen von Scythe.
    Beim übrigen System kann man seiner eigenen Phantasie freien lauf lassen, natürlich sollte aber auch das Netzteil genügend Saft für die Kombination bereitstellen können.

    Checkliste
    -BIOS mit Änderungsoptionen für den FSB Takt, den Speicherteiler, die Speichertimings, die NB/FSB Spannung, den vCore und die Speicher Spannung
    -Mainboard mit P35 Chipsatz
    -Intel C2D E2xxx oder E4xxx für Sparfüchse
    -Intel C2D X6800, QX6xxx oder QX9xxx für extrem Übertakter
    -Intel C2D E8200 oder 8400 als Kompromiss
    -DDR800 Speicherriegel
    -gute Gehäusekühlung
    -CPU Kühler mit guter Leistung (Zalman 9500, Zalman 9700, Thermalright IFX-14 oder Scythe Mugen)

    [​IMG][​IMG]


    CPU OC ohne Übertaktung des Speichers:
    Wie schon erwähnt gestaltet sich einfach Übertakten bei der passenden Kombination aus Board und C2D eigentlich relativ einfach. Bei Boards von Gigabyte noch gerade einen kleinen Tipp, im Hauptmenü des BIOS die Tastenkombination Strg+F1 drücken, um im passenden Menü alle OC Optionen zu sehen. Bevor man mit dem OC beginnt sollte man sich die passenden Werkzeuge bereitlegen. Man braucht verschiedene Benchmark- Stabilitätstesttools sowie ein Tool zum auslesen der Temperatur. Als Testtools kommen bei mir immer Prime95, der 3DMark06, der PCMark05 und der Crysis CPU2 Benchmark zum Einsatz, die Temperaturen lese ich mit SpeedFan aus.
    Kommen wir jetzt zum eigentlichen Übertakten, fängt man mit OC an sollte man auf alle Fälle in kleinen Schritten vorgehen und den Takt langsam erhöhen und immer wieder testen. Man kann mit etwas Ahnung auch anders herum Anfangen und sich von einem hohen OC Wert so lange nach unten arbeiten bis das System stabil läuft, das ist aber logischerweise sehr viel gefährlicher für die Hardware und bedarf etwas geschick.
    Wie übertakte ich jetzt also. Bei den meisten Boards mit P35 Chipsatz würde ich erstmal vorsorglich die NB bzw. FSB Spannung um 0,1 Volt erhöhen, das ist für die Nortbridge nicht weiter gefährlich und schaltet sie als Absturzquelle schon mal aus. Da wir den Speicher nicht übertakten wollen lassen wir die Timings auf ihrem Standard müssen aber mit steigendem FSB natürlich den Speicherteiler dann so wählen das der Ram immer mit dem Rating 800 (auf manchen boards 400Mhz) oder niedriger läuft, natürlich brauchen wir dann auch die Speicher Spannung nicht zu verändern. Als letzten Schritt vor der Übertaktung der CPU deaktivieren wir jetzt noch vorrübergehend die Features "EIST" sowie "C1E Halt State" im BIOS, damit bei Tests die Temperaturen sowie Leistungswerte der CPU nicht verfälscht werden.
    Jetzt erhöhen wir den Takt des FSB um 5 bis 10Mhz und verlassen das Bios, wobei wir natürlich unsere Änderungen Speichern. In Windows angekommen (falls man soweit kommt), testen wir mit Prime95, ob Fehler auftreten oder nicht, dabei behalten wir die Temperaturen natürlich im Auge. Um nicht zu lange an einem Schritt zu sitzen lassen wir nur bei Prime95 erstmal nur 2 bis 3 Berechnungen durchlaufen. War alles erfolgreich starten wir den Rechner neu und wiederholen das erhöhen des FSB um 5 bis 10Mhz und testen dann unter Windows erneut. Das machen wir solange bis entweder Windows gar nicht mehr startet (Blue Screen) oder in Prime95 Fehler auftauchen.
    Wenn dies der Fall sein sollte gehen wir nach einem Neustart wieder in das Bios und erhöhen den vCore der CPU (je nach Mainboard unterscheidet sich die Größe der Erhöhungsschritte) um 0,015 bis 0,025 Volt. Dann starten wir den Rechner erneut und schauen ob es jetzt fehlerfrei läuft, wenn nicht wiederholen wir den Schritt mit der Erhöhung des vCore solange bis die Übertaktung fehlerfrei läuft.
    Anschliessend beginnen wir wieder mit dem Erhöhen des FSB in 5 bis 10Mhz Schritten solange bis das ganze instabil wird und gehen dann wieder dazu über den vCore soweit anzuheben bis das dann wieder stabil läuft.
    Beim erhöhen der CPU Spannung sollte man die vCore Grenzen der verschiedenen CPUs beachten, denn irgendwann wird eine Übertaktung auch dann nicht mehr stabil laufen wenn ich den vCore in luftige höhen Schraube. Bei den Intel Prozessoren der E2xxx, E4xxx und E6xxx liegt diese Schmerzgrenze bei einem vCore von 1,5 Volt bei Prozessoren der Intel E8xxx Serie bei 1,4 Volt (für Tipps zur Grenze der Quad Core Prozessoren oder der Intel E7xxx Serie müsst ihr einfach mal im Internet suchen). Diese Grenze sollte man nicht überschreiten.
    Auch wichtig ist das ihr die ganze Zeit den Speicherteiler im Auge behaltet sodass euer Arbeitspeicher nicht überaktet wird.
    Natürlich lassen sich die Oben beschriebenen Schritte vergrößern, indem man den FSB nicht mehr um 5 bis 10Mhz sonder um 20 oder mehr Mhz erhöht aber das verstärkt natürlich auch wieder die Gefahren für die Hardware.

    Checkliste
    -Bei Gigabyte Boards Strg+F1 im Bios Hauptmenü für komplette OC Optionen
    -Passende Testtools (Prime95, 3DMark06, PCMark05, Spiele wie Crysis, etc.)
    -Tool zum auslesen der Temperatur (SpeedFan)
    -FSB Spannung um 0,1 Volt erhöhen
    -Im Bios "EIST" und "C1E Halt State" ausschalten
    -Speicherteiler immer so wählen das Speicher mit 400Mhz oder weniger taktet (Rating 800 oder drunter)
    -IMMER Temperaturen und Speichertakt im Auge behalten
    -vCore Grenze bei E2xxx, E4xxx und E6xxx bei 1,5 Volt
    -vCore Grenze bei E8xxx bei 1,4 Volt

    Übertakten
    1)FSB Takt in 5 bis 10Mhz Schritten erhöhen (nach jedem Schritt mit Prime95 testen) bis System instabil wird
    2)vCore in 0,015 bis 0,025 Volt Schritten erhöhen (nach jedem Schritt mit Prime95 testen) bis System wieder stabil läuft
    3) Schritt 1) und 2) wiederholen bis System auch durch starke Erhöhung des vCore nicht mehr stabil zu kriegen ist !!vCore Grenze BEACHTEN!!

    [​IMG][​IMG]


    CPU und Speicher Übertakten:
    Im Grunde unterscheidet sich diese Art des Übertaktens nicht stark von der oben beschriebenen und ist, bis auf die Einstellungen den Speicher betreffend, mit dieser identisch, die Schwierigkeit hier liegt aber in der stark schwankenden Qualität der Speicherriegel. Ich bin kein Fachman für die Bausteine die auf verschiedenen Riegeln verbaut werden, deswegen möchte ich hier in erster Linie auf forum.sysprofile.de verweisen. Dort gibt es sehr fähige Member die euch gerne bei der Auswahl des richtigen Arbeitsspeicher beraten.
    Es gibt zwei Möglichkeiten den Arbeitsspeicher zu übertakten, entweder man übertaktet ihn während man die CPU übertaktet oder man lässt ihn wie oben erstmal aussen vor und wenn man das Maximum der CPU gefunden hat macht man sich daran den Speicher zu übertakten. Ich empfehle letztere Variante, sie sorgt zwar nicht für ein ganz so optimales Ergebnis wie erstere Methode, schaltet den Speicher als Fehlerquelle beim CPU OC aber erstmal aus.
    Den Speicher übertaktet man einfach indem man den Speicherteiler so wählt dass, das Speicherrating im BIOS größer als 800 (wenn man DDR800 Speicher genommen hat) ausfällt, also der Speicher mit mehr als 400Mhz getaktet ist. Dann muss man die Speicherspannung noch so wählen dass, das ganze Stabil läuft. Bei einem normalen DDR800 Riegel der Standardmäßig mit 1,8 Volt läuft würde ich die Spannung maximal um 0,2 bis 0,3 Volt erhöhen. Auf Stabilität testet man das ganze dann am besten mit Memtest, einem Benchmarkprogramm wie dem 3DMark06 oder Spielen wie z.B. Cysis. Es gibt Riegel die mehr mitmachen aber hier möchte ich wieder auf die kompetente Beratung auf forum.sysprofile.de verweisen.

    Checkliste
    -DDR800 Speicherriegel verwenden
    -Bei normalen DDR800 Riegeln mit Standardspannung von 1,8 Volt diese maximal um 0,2 bis 0,3 Volt erhöhen
    -Entweder während der Übertatkung der CPU Speicher OCen (Besseres Gesamtergebnis aber schwieriger)
    -Oder nach der Übertatkung der CPU Speicher OCen (Gesamtergebnis leicht schlechter aber wesentlich einfach)
    -Für Empfehlung von gutem OC Speicher einfach auf forum.sysprofile.de nachfragen

    Übertakten
    1)Speicherteiler so wählen das Speicher mit mehr als 400Mhz (Ratin über 800) läuft
    2)Speicherspannung so lange in 0,1 Volt Schritten erhöhen bis System stabil läuft !!Maximal Spannung BEACHTEN!!
    3)Testen mit Memtest, Benchmarks wie dem 3DMark06 und Spielen (Crysis, etc.)


    Ich weiß der Artikel ist sehr ausführlich und lang aber ich wollte es einmal für alle Neulinge im OC Bereich die immer wieder fragen sehr genau erklären. Wenn ich etwas falsch beschrieben haben sollte oder ihr Verbesserungsvorschläge habt bitte einfach per PN im Forum an RavingRAT oder per Email an RavingRAT@gmx.de


    MfG RavingRAT
     
    #1 RavingRAT, 21. März 2008
    Zuletzt bearbeitet: 21. März 2008
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  2. misteranwa

    misteranwa Wandelnde HDD

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    Schöne idee. :) Da es für Einsteiger ist, wäre es nicht schlecht wenn du es noch mit ein paar Bildern erweitern würdest.
     
    #2 misteranwa, 21. März 2008
  3. RavingRAT

    RavingRAT Computer-Experte
    Themenstarter

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    Ich habe nochmal am Ende jedes Themenbereichs eine kleine Checkliste sowie eine kurze Auflistung der Übertaktungsschritte angefügt damit es übersichtlicher wird und man sich nicht alles aus dem Text suchen muss.

    Edit: Bilder vom BIOS wurden ergänzt

    P.S. Ein Renommee ist natürlich auch immer was feines ^^ :)

    MfG RavingRAT
     
    #3 RavingRAT, 21. März 2008
    Zuletzt bearbeitet: 21. März 2008
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  4. @dr!

    @dr! Praktikant

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    Sehr gut!

    Da kann ich ja bald meinen E8200 mal ein bissl hochtakten dank deinem tut! ^^


    Dankööö
     
  5. Freak90

    Freak90 Computer-Genie

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    kann man des bei quadcore genauso amchen???
     
  6. unique

    unique Computer-Genie

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    Ich hab ein Frage^^

    Warum sollte man EIST und C1E deaktivieren und was machen diese beiden Funktionen genau?
     
  7. peacemillion

    peacemillion Mac-derator

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    klar, das kann man bei jeder CPU die mit einem FSB arbeitet so machen :)


    Beides sind Stromsparfunktionen.
    EIST und C1E unterscheiden zwischen Idle und Load.
    Im Load läuft der Rechner mit maximalem Multi, im Idle mit minimalem.
    Das ergibt einmal einen hohen Takt und einmal einen niedrigen.
    Nur durch Taktunterschiede lässt sich aber noch nicht automatisch viel Strom sparen.
    Erst durch ändern der vcore.
    EIST und C1E setzen im Load aufgrund des hohen Taktes eine rel. hohe Spannung, im Idle aufgrund des niedrigeren Taktes eine rel. niedrige Spannung. Das spart dann Strom.

    Nun zum Problem:
    Beim OC verändern wir den FSB und die vcore.
    Ersteres ist für EIST und C1E nicht weiter tragisch, da es den Takt ja über den Multi bestimmt.
    Die vcore ist hierbei das Entscheidende:
    Wir setzen beim OC nur die Load-vcore entsprechend dem höheren Takt hoch.
    Die Idle vcore bleibt in der EIST und C1E-Einstellung gleich.
    Das bedeutet, dass der niedrige EIST/C1E-Takt, der ja durch OC höher als vorher ist, die Spannung bekommt, die eigentlich nur für einen niedrigeren Takt (den vor-OC-Idle-Takt) bestimmt ist.
    Daraufhin kann es zu System-Instabilitäten kommen.

    Anschaulicher:
    Nehmen wir an, eine CPU wird mit folgenden Werten betrieben (leicht übertriebene, aber einfacher):
    FSB:
    100MHz
    Multi: Idle: 1 Load: 2
    vcore: Idle: 1V Load: 1,5V
    Takt: Idle: 100MHz*1=100MHz Load: 100MHz*2=200MHz

    Nun wird brav übertaktet:

    FSB: 100MHz -> 200MHz
    Multi: Idle: 1 Load: 2
    vcore: Idle: 1V (da nicht verändert bei OC) Load: 1,7V (da höherer FSB)
    Takt: Idle 200MHz*1=200MHz Load: 200MHz*2=400MHz

    wie wir sehen, bekommen nun die 200MHz Idle-Takt nur 1V Spannung, anstatt, wie benötigt 1,5V.
    Das führt zur Instabilität, oder dazu, dass das System nicht bootet.

    peace

    p.s. wenn mir jemand sagt, wie man das in nen Klapptext verwandelt, wäre ich demjenigen sehr verbunden :)
     
    #7 peacemillion, 29. März 2008
    Zuletzt bearbeitet: 29. März 2008
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  8. mrsmilie

    mrsmilie Hardware-Wissenschaftler

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    Wer mich dann auch mal ran setzen, das hier
    ausdrucken und danach arbeiten, mal sehen
    was draus wird, natürlich erst wenn die neue
    Hardware da is :p
     
  9. thebutkicker15

    thebutkicker15 Profi-Schrauber

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    ruinier dir deine hw besser net mit overvolting und high temps

    es gab schon leute denen is ihr mobo hin geworden da sie sich so auf cpu konzentrierten (temp der NB viel zu hoch geworden+high voltage)

    = PEEEEEEEEEEPPPPPPPPP

    un dann :"HILFE mein PC startet nich mehr is er hin? warn doch nur 2v"


    geht schneller als man denkt
     
    #9 thebutkicker15, 6. April 2008
  10. regenrohr

    regenrohr Alter Hase

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    wenn man nur über einen Funken eines Schimmers einer Ahnung verfügt und etwas gesunden Verstand sein Eigen nennt, sollte das von jedem n00b hinzubekommen sein...
     
    #10 regenrohr, 6. April 2008
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  11. ezio_auditore

    ezio_auditore Lebende CPU

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    endlich ein tut mit dem ich auch was anfangen kann auch wenn ich ein quad habe danke :)
     
    #11 ezio_auditore, 6. April 2008
  12. Raptor

    Raptor Profi-Schrauber

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    Das Tutorial ist echt gut. Hab mich jetzt danach Orientiert un mein Q6600 G0 übertaktet. Bin jetzt bei 2,9 GHz max Temp. ist 65°C.:D
    Lohnt es sich eigentlich meinen Arbeitsspeicher zu Übertakten oder ist die Leistung zu gering für das Risiko?
    Habe 2x1GB Corsair XM2 DDR2 800. (weiteres zum System siehe sig.)
     
  13. RavingRAT

    RavingRAT Computer-Experte
    Themenstarter

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    Den Arbeitsspeicher zu übertakten macht nur sinn wenn du tolle Benchmarkwerte haben willst. Ich merke bei mir den Unterschied von DDR800 (400Mhz) und DDR900 (450Mhz) in keinem Spiel. Es kann aber durchaus sein das du bessere OC Werte erzielst wenn du den Ram übertaktest, denn jetzt achtest du ja immer darauf einen Teiler zu wählen der genau passt. Wenn du einfach mal jetzt noch höher willst musst du wahrscheinlich eh einen Teiler wählen der, willst du nicht einen Ram Takt von unter 400Mhz haben, leicht über 400Mhz liegt. Dein Arbeitsspeicher sollte auch zumindest 450Mhz problemlos mitmachen, du musst nur beachten, dass du die Spannung hochstellen musst. Ich würde sagen bei 450Mhz auf 2 oder 2,1 Volt.

    Edit: Man sollte auch nicht vergessen, dass eventuel die Timings angepasst werden müssen. Mein OCZ XTC Platinum läuft bei 400Mhz Problemlos mit 4-4-4-12 und 2 Volt. Wenn ich auf 450Mhz hochgehe dann liegen die Timings bei 5-5-5-15 und die Spannung bei 2,1 Volt.

    MfG RavingRAT
     
  14. Raptor

    Raptor Profi-Schrauber

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    Zu den Timing´s hätte ich mal eine Frage:
    Ich habe den Q6600 jetzt @3,30 GHz Multi: 9x FSB 367Mhz, dabei musste der Speicher Übertaktet werden ( 880 Mhz), da sich der SPD nicht besser wählen lässt. Jetzt sind die Speicherlatenzen von 5.0-5-5-18 auf 5.0-6-6-20 automatisch gestellt wurden.
    Was würde es jetzt bringen die Latenzen zurückzustellen?
    Würde das was bringen ?
    Was bedeuten die Latenzen überhaupt für die Leistung?
     
  15. one-x

    one-x Computer-Experte

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    Die Timings sind spezielle "Aufgaben" die der Speicher erfüllt, zB etwas laden, etwas rauswerfen, was überschreiben usw... Diese Aufgaben werden aber nicht jeden Takt, sondern nur erst jeden "5"ten Takt erfüllt. Und DAS ist die Latenz/ das Timing! Der Speicher hat viele verschiedene Aufgaben, und für jede Aufgabe kannst du einstellen, wie schnell der Speicher sie erfüllen muss, also ob er nun 5 Takte braucht oder 6 usw. ! Somit sind kleinere Timings für einen Leistungs zuwachs verantwortlich. Wenn du nun übertaktest, merkt der Speicher automatisch, dass er schneller läuft, als vorgeschrieben und versucht diesen Vorsprung mit den Timings wieder auzugleichen. Wenn du diese wieder runtersetzt, wird der Speicher schneller, es kann allerdings auch sein, dass du dann die Spannung erhöhen musst, weil der Speicher es sonst nicht schafft.
    Gruß
     
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